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Real Action Paintball Team ObeRallgäu e.V.

Registriert: Do 4. Sep 2008, 14:10
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Beitrag [GBB Review] Umarex / VFC M27 IAR
Review

UMAREX / VFC Heckler & Koch M27 IAR GBB


Einleitung & Hinweise
Dieser Testbericht beschäftigt sich mit dem jüngsten Zuwachs der GBB Familie aus dem Hause VFC. Selbstverständlich werde ich mich wie immer um Objektivität bemühen, jedoch werden einzelne Aussagen meine persönliche Meinung oder Einschätzung wiedergeben.
Zur Orientierung halte ich mich an die im deutschen Sprachraum allgemeingültige Form. Links und Rechts aus der Sicht des Schützen. Vorne ist an der Mündung. Hinten an der Schulterstütze.


Allgemeine Informationen zum realen Vorbild HK M27 Infantry Automatic Rifle (IAR)
Im Sommer 2005 schrieb das US Marinekorps (USMC) ein Auswahlverfahren für ein nicht zu entwickelndes, vollautomatisch schießendes Gewehr aus. Man suchte nach etwas, das nach Möglichkeit bereits auf dem Markt verfügbar war, das aber definitiv serienreif zu sein hatte. Böse Zungen behaupten, dass das USMC mit einem Trick an das HK416 rankommen wollte, da es sich im Kampfeinsatz erheblich besser schlug als die verwendeten M4/16 Varianten. Wieso Trick? Nun die Standard Infanteriegewehre werden zentral über das US Verteidigungsministerium (DoD) beschafft und heissen dementsprechend M4 oder M16 mit allen bekannten Nachteilen. Dem können US Soldaten nur dann entkommen, wenn in der Bezeichnung ihrer Einheit irgendwas von spezial steht. Oder wenn es sich nicht um ein Standardgewehr handelt, sondern um ein einheitenspezifisches Waffensystem. Dann geht das auch so.
Wie dem auch sei, offiziel jedenfalls soll das M27 das M249 Squad Automatic Weapon (SAW) zumindest teilweise ersetzen bzw. komplettieren, da es sich gerade im Kampf in beengten Räumen als zu sperrig erwiesen hatte und so die Bewegungsfreiheit des LMG Schützen erheblich eingeschränkt war. Kurzum wurden verschiedene Muster zum Testen eingereicht. Colt wollte mal wieder mit einer M4 Variante baden gehen, FN schickte ein modifiziertes SCAR ins Rennen welches temperaturabhängig und automatisch von aufschießend nach zuschießend und umgekehrt wechselt. Die weiteren Kandidaten waren technisch durchaus interessant aber sonst nicht weiter der Rede wert.
Einzig und allein Colt muss noch einmal erwähnt werden. Wie bekloppt muss man sein, ein Produkt zum Test anbieten zu wollen, obwohl man genau weiß, dass es zu einem der wichtigsten Tests (over the beach) überhaupt nicht zugelassen werden wird, weil es nach wie vor durch den direkten Gasantrieb zu Dampfschlag im System und damit zur unvermeidlichen Waffensprengung kommen wird...
Nun gut. Im Sommer 2009 ging das M27 als Sieger aus den Testreihen hervor und eine entsprechende Beschaffung wurde in die Wege geleitet. Leider sind sich einige Quellen nicht ganz einig, wann nun genau die ersten Einheiten mit M27 Waffen nach Afghanistan entsendet worden sind. Einige sprechen von 2010, andere von 2011. Worin sich jedoch alle einig sind, ist dass das M27 eine hervorragende Waffe ist, die das M249 vielleicht nicht komplett verdrängen wird, sich jedoch bei den Feuertrupps des USMC steigender Beliebtheit erfreut. Bis zum Sommer 2013 sollte dann auch die Beschaffung und Einschleusung von ca. 6500 Gewehren in den Dienstbetrieb abgeschlossen sein.


Hör das Gesabbel auf und pack endlich das Paket aus
Das M27 ist derzeit exklusiv bei Sniper Airsoft zu einem Preis von 469,-€ erhältlich. Dafür wird es dann in einem Koffer geliefert. Ich hatte mir auch gleich noch ein paar passende Ersatzmagazine bestellt und so hielt ich dann irgendwann ein ziemlich großes Paket in Händen. Auf das Teil. Einen Haufen Packmaterial beiseite geworfen und...

WOHAA!
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Der Koffer im Lieferzustand


DAS nenne ich mal einen anständigen Waffenkoffer! Dagegen sind die Koffer in denen RAMs früher geliefert wurden mal gar nichts. Da verzieht sich nichts an dem Ding. Vorne prangt ein Aufkleber mit dem bekannten HK Logo drauf. Vier Verschlussschnallen aus Metall und drei Scharniere mit langen Metallachsen sorgen für einen ausgesprochen wertigen Eindruck. Wie an Waffenkoffern üblich gibt es im Griffbereich die passende Anschlagstelle für ein Vorhängeschloss. Der Koffer ist nach deutschem Recht also uneingeschränkt für Lagerung und Transport geeignet. Der maximale Öffnungswinkel des Kofferdeckels beträgt ca. 100°.
Das Gewehr an sich wirkt auf den ersten Blick recht wuchtig, da das RIS beeindruckend lang ist und es mit immerhin 85cm Länge den vorhandenen Platz ausreizt. Etwas verwundert nehme ich zur Kenntnis, dass die Waffe nicht gesichert ist. Dazu später mehr.
Oben auf liegt übrigens ein Kärtchen mit HK Logo und umseitigem Aufdruck in mehreren Sprachen das Gewehr nicht in der Öffentlichkeit zu zeigen oder damit zu drohen. Von wegen Verwechslungsgefahr und so. Das habe ich so auch noch nicht gesehen. Des Weiteren die üblichen Gefahrenhinweise.
Der Rest entspricht dem VFC Standard:
Gebrauchsanleitung, überlanger Inbus für das Hopup oder "Neusprech" Shoot Up, Speedloader und noch ein Zettel.
Was steht da denn nun noch wieder drauf? Es handelt sich um einen Hinweis, dass man die ungespannte Waffe nicht sichern soll. Ein technischer Grund wird nicht angebeben und das Sichern ist definitiv auch im ungespannten Zustand möglich. Gleichwohl merkt man schon einen höheren Widerstand beim Umlegen des Feuerwahlhebels.

Die Verarbeitung fällt erwartungsgemäß ausgesprochen gut aus. Da klappert nichts. Da wackelt nichts. Alle Beschriftungen sind sauber aufgebracht und entsprechen dem Original. Das F und die Kaliberangabe 6mm sind geradezu winzig auf der rechten Seite unterhalb des Feuerwahlhebels angebracht. Verwundert hat mich ein HK Logo auf dem Verschlussträger. Das ziert anscheinend die ganze 416 Reihe. Fragt mich aber nicht, ob das beim Original auch so ist.
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Zieht man die Schulterstütze bis zur letzten der fünf Rasten aus, dann wächst die Gesamtlänge auf knapp 94cm. Damit ist sie etwas länger als die HK416D und das G36K. Im Vergleich zur letztgenannten sieht sie dafür schlanker aus.
Nimmt man das gute Stück in die Hand merkt man das viele Metall sofort. Ohne Magazin wiegt das M27 knapp über drei Kilogramm und kommt dann dank 405g schwerem Magazin auf etwas mehr als 3,4kg.

Der fette Gummipuffer an der Schulterstütze lässt sich leicht um 90° nach links verdrehen und bei Bedarf dann auch ganz abnehmen. Je nachdem was einem lieber ist, um an die Staufächer zu kommen.
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Der Gummipuffer um 90° gedreht


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Die Staufächer freigelegt

Ein weiteres Staufach befindet sich im Griffstück. Auch hier wieder den Riegel nach links drehen und dann die Kappe entfernen.
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Last but not least wird das M27 mit der sogenannten K-Visierung ausgeliefert. Bei der echten soll diese ausschließlich als aufzuklappendes backup für die Trijicon ACOG (SDO) mit 4x Vergrößerung dienen. Das K-Visier besteht aus einer Lochkimme und einem Balkenkorn mit aufweitendem Kornschutz. In dieser Kombination etwas gewöhnungsbedürftig, da man etwas länger als mit einem Ringkorn benötigt, um Zielfehler zu vermeiden. Hat man den Bogen jedoch erstmal raus, dann zielt es sich durchaus schnell und stressfrei. Zwei geöffnete Augen verlangen jedoch einiges an Übung und auf Dauer wird es anstrengend.
Die Wangenauflage ist leicht angerauht und fühlt sich ausgesprochen angenehm an.

Exkurs: Zielen
Geübte Schützen lesen bitte einfach im nächsten Abschnitt weiter. Für alle anderen ein kurzer Exkurs zum Thema Zielen. Eine Lochkimme mit Ringkorn findet unter anderem in den Trommelvisieren der MP5 und des G3 Anwendung. Idealerweise wählt man dann den Augenabstand von der Lochkimme so, dass rund um das Ringkorn eine Halo zu sehen ist. (Nein. Das hat mit dem gleichnamigen Spiel nur das ringförmige gemeinsam. Amerikaner sind nach wie vor zu blöde für korrekte Terminologie.) Also eine ringförmige Lichterscheinung:
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In diesem Fall ist das Korn links oben "geklemmt". Der Schuß geht also fehl.
Bildquelle: Wikipedia

Diese sollte im Idealfall überall gleich stark sein. Dann zielt man richtig. Also nicht wie auf dem vom Wikipedia gemobsten Foto da oben.
Beim K-Visier sieht das nun geringfügig anders aus:
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Der aufgeweitete Kornschutz und die Unterkante des Balkenkorns sollen jeweils den Sichtrand der Lochkimme berühren. Deswegen dauert das etwas bis man das vernünftig hinbekommt.


Handhabung
Zumindest das mitgelieferte Magazin verfügt über eine permanente Verschlussfangmechanik. Im Gegensatz zu den Magazinen des G36 befindet sich an ihm keine Umschaltfunktion. Wer die Funktion jedoch außer Kraft setzen möchte, muss dazu lediglich das Magazin aus der Hülle ziehen und den entsprechenden Teil der Mechanik entfernen. Kleine Anmerkung am Rande. Entfernt man das Bodenblech des Magazins, dann findet man an der Schraube, die es zu lösen gilt so einen lustigen Aufkleber mit "warranty void if seal is broken". Da es sich zum Beispiel beim auswechseln eines (schadhaften) Ventils, um normale Wartungstätigkeiten handelt, hat dieser Aufkleber nach deutscher Rechtsprechung keine Wirkung und wurde daher von mir ignoriert.
Ansonsten gilt es sich an die Gebrauchsanleitung zu halten. Waffe spannen, (sichern), Magazin einsetzen (geht die ersten zwei Mal etwas schwerer) und Verschluss nach vorne schnellen lassen. Um dem Belastungstest mal ein wenig vorweg zu greifen, bis zum jetzigen Zeitpunkt habe ich 37 Magazine à 28 Schuss durch mein M27 gehämmert. Der Verschlussfang hat absolut fehlerfrei funktioniert und auch das Nozzle zeigt keinerlei Anzeichen von Verformung oder Bruch.


Innenleben
Technisch dürfte sich das Innenleben nicht von der HK416D Gen III unterscheiden. Zumindest steht auf dem Nozzle eingestanzt "HK 416 V3". Was soll ich dann an dieser Stelle noch groß schreiben. Ja. Das Prinzip mit dem Aufklappen der Waffe zum Einstellen des Hopup halte auch ich persönlich für komplett bekloppt. An dieser Stelle möchte ich gerne auf den Testbericht von Famas verweisen. Der hat das sehr nett beschrieben.
[GBB Review] Umarex / VFC HK 416C
Bei Interesse füge ich gerne noch Fotos von den übrigen Bauteilen im Innern ein.
Der Rest ist bewährte Qualität aus dem Haus VFC und aufgrund der ersten Anfragen werden wir bestimmt nochmal die Kompatibilität zwischen M27 und den beiden HK416 Versionen austesten.
Zumindest ein Teil davon war eigentlich schon für diesen Testbericht geplant, musste aber kurzfristig verschoben werden. Immerhin kann ich sagen, dass auch beim M27 der Aussenlauf zweiteilig ist. Allerdings kommt mir der Innenlauf etwas länger vor als beim HK416. Das ist an dieser Stelle jedoch reine Spekulation meinerseits.

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Die Schraube in der Bildmitte hält über eine Klemme und einen Konterpunkt das Schienensystem

Löst man die Schraube von der Handschutzklemme, dann kann man das komplette RIS nach vorne über die Bajonetthalterung und den Lauf abziehen. Dazu braucht man einen Innensechskantschlüssel Größe 10 und etwas... dosierte Gewalt.
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Zum Vorschein kommt dann das zum HK416 absolut identische Ziergasgestänge dessen Kolben voll funktionsfähig ist. Über Sinn und Unsinn kann man sich vortrefflich streiten. Genauso wie beim funktionsfähigen "Forward Assist". Ein nettes Gimmick ist es trotzdem.
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Das Gasgestänge in seine Bestandteile zerlegt

Selbstverständlich lässt sich auch das Gasgestänge VFC typisch in seine Bestandteile zerlegen. Passt aber auf die Feder auf die aus dem Gasblock rauskommt.
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Hier noch einmal der vordere Aussenlauf mit der zusätzlichen Bajonetthalterung. Unbestätigten Informationen nach gibt es diese "doppelte" Halterung (siehe Gasblock) sogar am echten M27. Macht ja eigentlich auch Sinn. Das Teil wird sowieso produziert für die 416. Wozu dann zwei extra Bauteile anfertigen? Immerhin ist das Schienensystem dermassen lang, dass man die Bajonetthalterung davor verlegen musste.


Der Abzug
Auch hier leistet sich VFC keinen Ausrutscher. Der Schutz lässt sich zwecks Nutzung von dicken Handschuhen innerhalb von Sekunden öffnen und vor das Griffstück klappen, wo er dann von der Hand gehalten wird.
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Im ungespannten Zustand steht der Abzug bei 1mm Abzugweg (Abzugweg ist nicht gleich Bahnweg). Spannt man die Waffe so bewegt der Abzug sich nach vorne bis auf 2,5mm Abzugweg und ist somit faktisch schon am Druckpunkt. Eine Präzision die man nicht unbedingt von einem Airsoftgewehr dieser Preislage erwarten würde.
Der Abzug lässt sich dann auch sauber und ohne zu Kratzen bis zum Auslösen bei ca. 0,3mm Verschlussweg durchziehen. Das Abzuggewicht liegt bei ungefähr 2,2kg. Das ist mehr als ein halbes Kilo weniger als beim G36K aus gleicher Schmiede und angenehm wenig. Gleichwohl es immernoch ausreichend Gefühl für die Neupositionierung des Abzugs vermittelt.


Schussleistung

Technisch betrachtet handelt es sich bei dem M27 um ein HK416 Gen 3. Demnach sollte die Leistung auf dem gleichen Level sein:

Mündungsenergie: 1,2J (Spreizung 0,06J)
Gemessen bei 18°C mit Ultrair Power Gas. Der Schnitt wurde aus zehn im Sekundentakt abgegebenen Schüssen ermittelt. Das G36K erreichte 2 Minuten später 1,8J mit denselben BBs und demselben Gas. Dort sind allerdings schon ein paar Tuningteile verbaut. Ich wollte einfach nur einen Vergleichswert haben.

Wie von ihren "kleinen Schwestern" gewohnt lädt sich die M27 knackig. Der Repetiervorgang verläuft subjektiv sehr schnell mit einem satten, metallischen Klang. Verblüffender Weise fällt jedoch der Rückstoß schwächer aus als beim G36K. Da hatte ich eigentlich etwas anderes erwartet. Nichstdestoweniger fühlt sich die Waffe im Schuss ausgesprochen gut an.

Für diesen Test wurden King Arms Platinum 0,28g BBs und ausschließlich das eine Magazin verwendet. Die Temperaturen an den beiden Testtagen schwankten zwischen 23°C und bedecktem Himmel bis ca. 30°C und Sonnenschein.
Der Tank im Magazin fasst ungefähr 24-25g Gas. Diese Füllung reichte bei den vorherschenden Bedingungen für vier Magazine á 28 Schuss. Allerdings fiel bei den letzten vier Schüssen die Leistung merkbar ab. Ich halte es auch für denkbar, dass bereits vorher ein messbarer Abfall stattfindet. Drei volle Magazinladungen sind zumindest für mich schon ein guter Wert.
Laut Gebrauchsanleitung passen übrigens 35 BBs in die Magazine, jedoch habe ich mich nicht getraut mehr als 28 (7x den speedloader reindrücken ;) ) zu laden.

Den Testbeschuss habe ich in mehrere Abschnitte unterteilt.
Einmal den allgemeinen Belastungstest. Ziel war es mindestens 1000 Schuss da durchzukriegen bevor ich den Test schreibe. Das ist mit 37 Magazinen á 28 BBs = 1036 Schuss auch definitiv gelungen. Ein bischen Abrieb hier (Magazinschacht), ein paar Fetzen altes Fett da (Verschlussträger) und das war es dann auch.
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Abriebspuren am Magazin


Dann wollte ich wissen wie beständig die Waffe samt Magazin gegenüber einem Cooldown ist. Also Magazin voll beladen, dann das komplette Gas manuell entweichen lassen, sofort neu befüllen, in die Waffe einlegen und so schnell feuern wie der Zeigefinger es erlaubt. Nach 12-15 Schuss (sorry, hatte mich verzählt...) war der Leistungsabfall spürbar. Einmal Luft holen und bis drei Zählen. Die nächsten fünf Schuss im Sekundentakt abgeben und den Rest wieder so schnell es ging. Hat funktioniert. Zumindest bei der warmen Witterung darf man dieses Gewehr, glaube ich, als cooldown resistent einstufen.

Und zu guter letzt die Präzision. Aufgrund des auf der langen Bahn frischen und ausgesprochen böigen Windes (die kurze lag etwas geschützter) konnte ich leider nur auf 12m stehend freihändig oder auf 15m verrenkt kniend und halb aufgelegt schießen.
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Streukreis 10cm. 12m Distanz. Stehend. Freihändig


Der äußere Rand der 5 hat einen Durchmesser von 10cm. Es ergibt sich also ein Streukreis von 10cm mit drei Ausreissern (aus 28) bis 15cm.
Ich glaube das mit dem Knien und nicht wirklich Auflegen hätte ich auch lassen können. Dort ergab sich nämlich ebenfalls ein Streukreis von 10cm mit drei Ausreissern (aus 28) bis 14cm.
Was lernt uns das? Wenn aufgelegt schießen, dann auch richtig. Sonst sollte man das lassen.
Interessanterweise war die Visierung ab Werk auch schon ziemlich gut eingestellt. Ich musste die Treffpunktlage nur um zwei Zentimeter nach links bewegen, um im Ziel zu sein.

Fazit
Nach meinem kategorischen "Nie wieder M4" von vor zwei Jahren wurde jetzt innerhalb weniger Tage "M27. Ja bitte".
Wer wie ich mit der MP7 nichts anfangen kann, weil sie ihm zu klein ist, sondern mehr das Handfeste sucht, der ist mit der M27 bestens bedient. Selbstverständlich gibt es für 70€ weniger auch ein kaum weniger taugliches HK416D. Dafür darf man sich an einem netten Koffer erfreuen. Okay. Den hätte ich dank passender Gewehrtasche nicht gebraucht, missen möchte ich ihn trotzdem nicht. Zumal die Dinger ja auch nicht ganz billig sind.

Was bleibt also am Ende vom Tag?
Ein stolzer Preis für eine "Feld, Wald und Wiesen GBB". Sollte sich jedoch die Technik (Nozzle...) als so robust erweisen wie ich es derzeit vermute, dann werde ich diesen Kauf auf sehr lange Zeit nicht bereuen. Ganz im Gegenteil.



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Dieser Test wurde so objektiv wie möglich verfasst, dennoch spiegeln einzelne Aussagen die Meinung des Verfassers wieder.

Hier können Fragen, Anregungen und Kritik an den Autor gerichtet und über den Testbericht diskutiert werden

Copyright Pics & Text by Thomas for realaction.de


Fr 28. Jun 2013, 21:15
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