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[Testbericht] Hellfire 6mm Paintballs

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Phil1609
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[Testbericht] Hellfire 6mm Paintballs

Beitrag von Phil1609 » Di 24. Mai 2011, 17:18

Hallo zusammen.

Folgendes habe ich vor einiger Zeit schonmal angeschnitten und nun kann ich endlich den Test zu den Hellfire 6mm Paintballs präsentieren :) Musste die extra aus China via Kurier kommen lassen, weil K&Z nicht ausm Arsch kommt :evil:

Die Frage ist, was soll der Test bezwecken? Ganz einfach, wir alle kennen das Problem mit dem RAM Pistolen. Sind zwar ziemlich robust, jedoch mehr als scheiße zu zerlegen/warten und das Problem mit der Munition. Paints werden zerquetscht, P.Balls platzen, Rubber ist nicht überall erlaubt -.-
Mal abgesehen davon, dass die Modellvielfalt beschissen und laaaangweilig ist :disillusioning:

Ich habe da für mich einen Kompromiss gefunden um u.a. meinen 1911er Durst zu stillen. Was wäre also eine 1911er GBB Pistole und 6mm Paints?
Mit dieser Motivation habe ich mich schlau gemacht und das Ergebnis war immer das gleiche, nämlich: " 6mm paint? SCHROTT!!! außer Hellfire"

Dann habe ich beschlossen, das probiere ich aus. Ich kaufte mir vor 2 Monaten also ein KWA STI Duty One Colt 1911 (MarkIV Klon), da es sich bei KWA Airsoftwaffen um die qualitativ Besten und robustesten im Segment handelt.
Nun heute endlich vom Zoll abgeholt kamen auch die Hellfire Paint "BB's" und das Ergebnis könnt ihr unten lesen :D

Für den Test habe ich auch 2 Gas Blowback Langwaffen mit eingebunden (WE G39K ca. 1,5J und King Arms M4 GBB ca. 2,2J), um zu demonstrieren, dass die Hellfires auch deutlich höhere Energien und Masse durch das Mitnehmen durch den Verschlussträger, sowie stärkere Rückholfedern aushalten!!! Die Langwaffen dienen also nur dem Härtetest für die Hellfires und sollen nicht als Alternative für RAM angesehen werden, wie evtl. GBB Pistolen :wissen:

Das Review

Waffe: KWA STI Duty One Gas Blowback Pistole (Colt 1911 MarkIV Klon)
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Bild mit Magazin samt BB (Verschluss offen), um zu zeigen, welcher Gewalt durch vorschnellen des Verschlusses der 6mm Paint ausgesetzt ist:
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Schussdistanz (ca. 3m auf SRC Hartschalenkoffer):
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Jeder Hellfire 6mm Paint ist zerplatzt, die Genauigkeit ist hervorragend und das HopUp harmoniert super mit den Paints!!! (Airsoft HopUps sind deutlich stärker als z.B. von der X-Power und man würde erwarten, dass das HopUp den 6mm Paint eigentlich zerquetschen müsste...)
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Pistole zerlegt (übrigens so simpel wie der der Echten xD Aufwand von nichtmal 1min;))
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Griffstück/Rahmen keinerlei Farbspuren durch den Paint (Die starke Schmierung ist Abey Silikon Fett. Dieses haftet extrem stark und verändert bei Reibung seine Viskosität! Kann ich neben GBB's gerade am Bolt und allen Dichtungen der X-Power empfehlen!)
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Outer- und Innerbarrel, sowie das Hop Up haben auch keinerlei Farbreste oder Verunreinigungen durch die Hellfire Paints :)
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Auch der einzelne Verschluss und das Nozzle weisen keinerlei Spuren von Farbe oder Verunreinigungen auf! Wieder alles mit Silikonfett geschmiert um u.a. auch Abrieb der und damit Schmutzpartikel zu minimieren... (Bei Schreckschusspistolen oder auch scharfen nimmt man dafür z.B. Waffenvaseline, da die nicht "einbrennt" und der Schmutz auf ihr haften bleibt und einfach mit ihr abgewischt werden kann)
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Am Magazin sind ebenfalls keine Spuren von Farbe und Verunreinigungen durch die Hellfire 6mm Paints.
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Das Fazit mache ich nicht für jede Waffe einzeln, sondern nacher für alle zusammen mit Empfehlungen etc. ;)

Waffe: King Arms M4A1 Gas Blowback Rifle

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Die Hellfires ließen sich auch hier problemlos mit der Hand und Loadingtool laden!!! Für die, welche es nicht wissen. Solch ein Loading Tool ist nichts sanft, da es ja auch nur harte BB's fördern soll und keine weichen Paints. Die Hellfires sind aber selbst darüber erhaben und verformen sich in keinster weise! Echt geil :suprised:
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Hellfire 6mm Paints im Magazin wieder in der Waffe um aufzuzeigen, wie gewaltvoll der Verschlussträger den 6mm Paint gleich ins Hop Up schieben wird ^^ Der BB wird nämlich aus dem Magazin gedrückt und ins Hop Up geschoben, ähnlich einer scharfen Waffe (Auf dem 2. Bild gut zu sehen, da schon ein Paint im Hop Up ist ;))!!!
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Schussdistanz wie gehabt
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Außerordentlich stabile Flugbahn (hab auch auf Entfernung geschossen, jedoch keine Fotos, ich wills ja nicht übertreiben xD) und auch hier ist das HopUp sogar stärker als bei der Pistole und nichts hat gebremst oder ist zerplatzt oder hat sich plastisch verformt :) Man siehe, dass die Paints auch bei doppelter Leistung (King Arms M4 zu Pistole) die gleiche "Aufplatzwirkung" haben, was sehr schön ist.
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Nun wieder Waffe zerlegen und gucken ob was passier ist.
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Das Magazin hat keinerlei Spuren vom Hellfire 6mm Paint
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Der Verschlussträger samt Nozzle und Repetierhebel sind ebenfall sauber :) (Auch hier wieder das Wundrmittel Abey Silikonfett, wie man sieht ^^)
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Ebenso Abzugseinheit unf Verschlussfanghebel haben keinerlei Farbreste oder sonstige Verunreinigung durch die Hellfire paints...
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Leider ein wenig schlehcht zu erkennen, da man es nur blöd fotographieren kann. Aber der Lauf und das HopUp sind auch hier völlig sauber :D
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Waffe: WE G39K Gas Blowback Rifle (HK G36 Replika)
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Auch hier ist das einführen der Hellfire Paints in das Magazin kein Problem, sprich schadenfrei für die Hellfires :)
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Wieder Bild vom Paint im Magazin in der Waffe bei offenem Verschluss. Der Grund für das Foto sollte jetzt klar sein ;)
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Erneut die Schussdistanz wie gehabt
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Das Aufplatzverhalten der Paints auch hier kein deutlicher Unterschied zu den andern beiden Waffen
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Wieder Waffe zerlegen (wieder innerhalb unter einer Minute gemacht xD)
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Verschlussträger samt Nozzle sind blitzblank :) (natürlich bis auf das Silikonfett, aber das ist ja gewollt ^^)
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Abzugseinheit (sry für das etwas unscharfe Bild) ist auch frei von Paint durch die Hellfires
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Und zu guter letzt, auch hier ist das Hop Up und der Lauf komplett sauber!
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Nochmal ein Vergleichsbild der 500er Flasche Hellfire 6mm Paintballs in weiß (auch in blau, rot und grün erhältlich)
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Fazit

Die Hellfire 6mm Paintballs sind nicht nur gut, sondern wie von allen bestätigt und angepriesen einfach perfekt für ihren Zweck!
Sie zerplatzen niemals ungewollt, können durch rabiates Laden oder starke Gaswaffen, sowie stark eingestellte Hop Ups nicht plastisch verformt werden. Und das Beste ist, obwohl sie so widerstandsfähig sind, zerplatzen sie schön gleichmäßig, egal mit welcher Waffe sie abgefeuert werden. Ob <0,5J Spring Pistole und >400fps Gas Langwaffen, sie platzen konstant und sind zuverlässig in allen Belangen, ob es das Laden ist oder das Selbstladen der Waffe :)

Auch wenn ihr Fleck nicht "riesig" ist, ein P.Ball hinterlässt auch nur kleine Flecken, welche nicht größer als 2-3cm sind... Die Paints platzen auch super auf Kleidung, zu sehen auf Youtube in de Test von Redwolfairsoft.

Einzig sind sie nicht sinnvoll für starke 6mm Langwaffen mit mehr als 1,5J, da sie einfach zu leicht sind und somit wie ein normaler leichter BB nicht mehr auf große Distanzen zielgenau. Das ist aber auch nicht schlimm, ihr Gewicht ist für das was ich z.B. wollte, nämlich eine ca. 1J GBB Pistole perfekt.
Jegliches HopUp kann ohne Bedenken auch stark eingestellt werden um ggf. mehr Präzision zu erreichen, man muss die Paints in keinster Weise schonen :top:

Um es mal zusammen zu fassen, die Teile sind einfach die eierlegende Wollmilchsau für Leute die mit einer Airsoft Paintball spielen wollen und ich halte sie durchaus geeignet, um mit .43er RAM Pistolen auf dem Feld zu konkurieren ;)
Zumal GBB Pistolen keinerlei Vorteile was Präzision betrifft etc. zu RAM Pistolen haben, oder eher meist sogar unterlegen sind!

Störend ist nur der Preis mit ca. 25€ für das 500er Fläschen :( Da jedoch die Benutzung auf Backup Waffen abzielt, sollte das kein Problem sein, da diese ja im Spiel mehr rumgetragen, als benutzt werden :top:

Die GBB Pistolen sind zudem noch günstiger als RAM Pistolen mit ca. 130€ und die Magazine kosten ebenso ca. 25€ Stck.
Ich halte es für eine gute Alternative als Backup Lösung und werde den Feldversuch in der Praxis dazu machen.

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Wir danken dem User SATB_Phil für diesen Test!

Dieser Test wurde so objektiv wie möglich verfasst, dennoch spiegeln einzelne Aussagen die Meinung des Verfassers wieder.

Hier können Fragen, Anregungen und Kritik an den Autor gerichtet und über den Testbericht diskutiert werden

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Zuletzt geändert von Phil1609 am Di 24. Mai 2011, 17:34, insgesamt 1-mal geändert.

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